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Wir wiederholen es gerne: „Ein Mann ohne Bart ist wie ein Löwe ohne Mähne“! Und nun bedroht das Coronavirus unsere Gesundheit. Aber auch unseren Bart? Auf jede Frage mit großem Fragezeichen erhalten Bartmänner hier und jetzt eine klare, eindeutige Antwort!

Warum muss ich mir wegen meines Barts und Corona Gedanken machen?

Leider ist es Fakt, dass ein Bart das Risiko während der derzeitigen Corona-Problematik steigert. Je länger und fülliger das Barthaar ist desto genauer sollten sich Bartmänner mit der Frage beschäftigen, wie sie mit der Gefahr des Coronavirus umzugehen gedenken.

Tatsache ist auch, dass unter Umständen der Bart bei der Verwendung von Mundschutzmasken Thema ist. Denn die Mundschutzmaske kann nur dann Nase und Mund korrekt abschließen, wenn sich alles Barthaar innerhalb des Mundschutzbereichs befindet. Die Schutzmaske darf an keiner Stelle auf ihm aufliegen.

An dieser Stelle sei hinzugesagt, dass es sich in diesen Fällen um professionelle Mundschutzmasken handelt und dies vor allem Bartträger betrifft, die im medizinischen Bereich arbeiten. Die hier gemeinten Atemschutzmasken (MNS-/FFP2-/FFP3-Masken) sind nicht mit den herkömmlichen Schutzmasken der Bevölkerung gleichzusetzen.

Professionelle Mundschutzmasken sollten ausschließlich dem klinischen und medizinischen Personal vorbehalten bleiben, solange sie nicht in ausreichender Menge auch für die Bevölkerung produziert werden können. Zwar sollten die zivil getragenen Schutzmasken ebenfalls gut sitzen, dicht abschließen werden sie aber auch dann nicht. Sie schützen vor allem andere gegen Tröpfchen-Übertragung beim Sprechen, Niesen oder Husten.

Wichtig für alle Bartmänner zu wissen ist jedoch, dass das Coronavirus mehrere Stunden im Barthaar infektiös bleibt. Allein deshalb ist die Frage nach der Rasur noch nicht abschließend geklärt. Denn das erhöhte Infektionsrisiko eines Bartmanns und die Übertragung auf andere bleibt.

Muss ich meinen Vollbart wegen des Coronavirus rasieren oder abschneiden?

Bevor du jetzt zum Rasierer greifst, muss erwähnt sein, dass es bislang keine Studien gibt, die die Rasur eindeutig empfehlen. Es bleibt also offen, inwieweit das Coronavirus im Barthaar zur Infektion führt. Was aber eindeutig gesagt werden kann, ist: Wer seinen Vollbart korrekt und gründlich reinigt, ihn richtig pflegt und den Bart nicht berührt, erhöht den Schutz vor dem Virus für sich und andere immens.

Ich bin Bartträger – worauf muss ich wegen des Coronavirus achten?

Die Quintessenz des Gesagten ist simpel: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kürzt und rasiert. Alle anderen Bartmänner können mit der richtigen Pflege der Rasur entgegenwirken. Grundsätzlich sollte sich zu Virus-Zeiten niemand im Gesicht berühren. Dieser Rat weitet sich schlicht auf den Bereich des Barthaars ganz allgemein aus. Das Anfassen des Barthaars muss für sich selbst und andere ein Tabu bleiben, solange die Infektionsgefahr in Bezug auf Sars-CoV-2 präsent ist.

Der zweite wichtige Ratschlag ist das regelmäßige und richtige Waschen des Gesichtsbarts. Mindestens jeden Morgen und jeden Abend solltest du deinen Bart gründlich reinigen. Empfehlenswert ist die Reinigung auch nach jedem Aufenthalt unter Menschen und der Berührung von diversen Gegenständen, z. B. beim Einkaufen.

Bartpflege während Corona – wie reinige ich meinen Vollbart und Dreitagebart richtig?

Eine strenge, allgemeine Hygiene ist der wichtigste Punkt bei der Bartpflege zu Zeiten von Corona. Die richtige Bart-Hygiene ist aber ebenso wichtig wie die Unterlassung, den Bartbereich und das Gesicht anzufassen. Nur die Kombination kann einen Bartmann und seine Umgebung so gut schützen wie in dieser Situation möglich.

Die richtige Bartpflege morgens und abends umfasst in erster Linie das gründliche Waschen des Barthaars mit Bart-Shampoo und auch der Haut darunter mit hochwertigen Pflegemitteln. Vorsicht ist geboten mit Anti-Viren-Mitteln, die nicht nur das Haar, sondern auch die Gesichtshaut angreifen und schädigen und austrocknen können. Bedacht werden sollte ebenfalls, dass das Kämmen des Vollbarts ausschließlich mit einem vorher gereinigten Bart-Kamm passiert. Gleiches gilt für Scheren und Rasierer zum Stutzen und Formen. Außerdem empfehlen wir dir die Telefon- und Smartphone-Oberfläche regelmäßig zu reinigen. Vor allem, wenn das Mobile Phone beim Telefonieren ans Gesicht gehalten wird. Dies gilt gleichwohl beim Tragen eines Dreitagebarts, der ebenso mithilfe pflegender Bart-Shampoos gewaschen werden kann.

Sars-CoV-2, der Erreger der Lungenkrankheit Covid-19, kann sich auf manchen Oberflächen tatsächlich mehrere Stunden bis zu drei oder vier Tagen halten. Genauere Daten liegen allerdings noch nicht vor. Der Grund hierfür ist, dass die Ergebnisse nicht aus der Umwelt, sondern aus dem Labor stammen, wo andere Umweltbedingungen vorherrschen.

Klar gesagt sei eines: Diese Hinweise sind keine Garantie für eine Nichtansteckung oder ein gleich hohes Risiko wie für Nicht-Bartträger. Wer als Bartmann absolut sicher sein will, dass sein Vollbart oder Dreitagebart nicht zum erhöhten Sicherheitsrisiko wird, entscheidet sich für die Rasur und geht auf Nummer Sicher.


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